Wovon der Erfolg abhängt

Der Erfolg Ihrer Fastenwoche hängt wesentlich von der richtigen Vorbereitung ab

Die Entlastungstage
vor dem Fasten

Die Darmreinigung
während der Detox-Kur

Die Aufbautage
nach
 dem Fasten

Die Entlastungstage vor dem Fasten

Wie bereite ich mich bestmöglich vor?

Das Fasten bedeutet für den Organismus zu Beginn körperlichen und seelischen Stress. Die so genannten „Entlastungstage“ vor dem eigentlichen Fasten stimmen den Körper auf die bevorstehenden Veränderungen ein. Er gewöhnt sich dadurch daran, den gewohnten Appetit zu zügeln, das Hungergefühl wird gedämpft und dadurch der Einstieg in die Fastenzeit erleichtert, was den Erfolg ausmacht.

Bereits eine Woche vorher, spätestens aber 3-4 Tage vor Reisebeginn:
– Ziehen Sie sich idealerweise eher zurück aus dem hektischen Alltag
– Gönnen Sie sich bereits jetzt mehr Ruhe
– Trinken Sie mehr Wasser als üblich
– Essen Sie vornehmlich ausleitende Schonkost
– Gehen Sie täglich an der frischen Luft spazieren

Welche Lebensmittel sind erlaubt, welche tabu ?

Das wichtigste Getränk in der Entlastungsphase ist Wasser. Hier sollte ein stilles Mineralwasser oder ein Heilwasser verwendet werden. Auch ungesüßte Kräutertees, Früchtetees oder naturtrübe Saftschorlen sind erlaubt. Trinken Sie mindestens 1,5 l Wasser (Tees)/Tag außerhalb der Malzeiten.

  • 8 Tage vorher – weder Fleisch noch Alkohol. Fleischliches Protein durch pflanzliches ersetzen: Bohnen, Erbsen, Linsen
  • 6 Tage vorher – weder Kaffee, Tee, Schokolade, Zucker noch Essig
  • 4 Tage vorher – keine Milchprodukte mehr, Eier und Fisch
  • 2 Tage vorher – Kein Getreide mehr. Stellen Sie um auf rein Gemüse und gekochtes oder rohes Obst, soviel wie beliebt
  • 2 letzten Malzeiten vor der Kur: rohes Obst oder Gemüsesuppe. Achten Sie auf Bewegung und stellen Sie sich allmählich auch mental auf die bevorstehende Ruhepause ein.
  • Am Abend vor Ihrer Ankunft wird „geglaubert“ gegen ca 17h! Für diejenigen, denen der „Glauberzauber“ zu drastisch ist, gibt es die Alternative des Einlaufs. Eine genaue Anleitung beider Verfahren finden Sie in der Infobox.
  • Am Tag Ihrer Ankunft: 25cl Obstsaft in 1 Liter Wasser verdünnt oder 25 cl Gemüsesaft in 1 Liter Wasser verdünnt und zusätzlich 1,5 l Wasser über den Tag verteilt trinken, bis Sie bei uns vor der Tür stehen!

Achten Sie auf bei Gemüse und Obst auf Bio Qualität, bevorzugen Sie Rohkost.

+ INFO Darmreinigung mit Glaubersalz

Darmreinigung mit Abführsalz

Das Abführsalz – ein guter Einstieg ins Fasten (nur am ersten Fastentag)

Um dem Körper den Einstieg in das Fasten zu erleichtert ist eine Darmreinigung zu Beginn des Fastens sehr zu empfehlen. Die Darmentleerung reduziert das Hungergefühl und die Regeneration des Darms wird unterstützt. Klassischerweise wird dafür ein Abführsalz genutzt. (Wenn Sie akute oder regelmäßig Problemen mit der Magen- und /oder Darmschleimhaut haben, verwenden Sie bitte kein Salz sondern Einläufe.)

Glaubersalz (Natriumsulfat) oder auch Bittersalz/Passagesalz (Magnesiumsulfat) sind osmotisch wirkende Abführmittel.

Der Klassiker ist das Glaubersalz. Sollten Sie häufiger Kopfschmerzen oder Migräne haben, verwenden Sie bitte das mildere Bittersalz. Ebenso wenn Sie zu Durchfall neigen.

Anleitung:
Die Salzmenge ist in der Regel 30 g. Haben Sie eine schmale Konstitution und /oder niedrigen Blutdruck nehmen Sie 20-25 g.

Das Salz wird in ca. 500 – 750ml sehr warmen Wasser aufgelöst. Gegen den bitteren Geschmack hilft es, Zitrone in das Salzwasser zu pressen und abwechselnd Pfefferminz- oder anderen Kräutertee zu trinken. Nehmen Sie das Salz-Wasser-Gemisch am besten nachmittags gegen 17h ein.

Wann die Wirkung einsetzt ist individuell sehr verschieden, in der Regel zwischen 1 und 4 Stunden. Bleiben Sie den Tag am Besten zu Hause.

Sollte sich bis zum Abend kein Stuhlgang eingestellt haben, können Sie Sie mit einem Einlauf nachhelfen.

 

 

Die Darmreinigung während der Detox-Kur

Ist der Darm gesund, freut sich der Mensch

Auch wenn wir so gut wie keine Kalorien zu uns nehmen, der Körper baut täglich veraltete oder degenerierte Zellen ab, entsorgt Fremdstoffe, reinigt sich von Altem, um Neues zu schaffen. In unserem Darm fallen Abfallprodukte an. Wir führen allé 2 Tage Einläufe durch. Gern stehe ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Am ersten Abend wird das Prozedere genau erklärt. Es gibt Reise-Irrigatoren vor Ort zu kaufen.

Was essen in den ersten Tagen nach
dem Fastenwandern?

In den Aufbautagen nach dem Fastenwandern wird der Organismus langsam wieder an feste Nahrung gewöhnt. Verdauungssäfte und Enzyme müssen erst wieder neu entstehen und das benötigt Achtsamkeit für Magen und Darm und eine reduzierte Kost. 

Eine Fastenwoche benötigt eine Woche Aufbau bzw. mindestens 3-4 Tage:
3 ersten Tage – Gemüse (roh oder gekocht) und Obst und wenig Fett
4ter Tag – zusätzlich Getreide
6ter Tag – Milchprodukte und Eier
8ter Tag – Fleisch und Fisch 

Bevorzugen Sie Bio Qualität und lokale, frische, saisonale Produkte. Trinken Sie weiterhin viel Wasser und Tees. Vermeiden Sie so lange es geht Kaffee, Alkohol und Zucker. 

Und seien Sie achtsam mit sich: planen Sie keine Essenseinladungen oder Freundesabende in der Aufbauwoche. Gönnen Sie sich diese Zeit, um zu einer neuen nachhaltigen Lebensordnung für sich zu finden. Der Erfolg wird Ihnen sicher sein!

+ INFO

Ein abrupter Wechsel ohne Aufbautage wäre nicht bekömmlich. Deshalb sollten Sie Ihren Körper langsam und stufenweise an die Nahrungsaufnahme von außen gewöhnen. Planen Sie mindestens ein Drittel der Tage, die Sie gefastet haben, als Aufbautage ein – bei einer Fastenwoche also mindestens zwei bis drei Tage. Wichtig für die Verträglichkeit ist, dass die Portionen gering gehalten werden und die Nahrung gut gekaut wird (bis zu 30mal) und gut eingespeichelt wird: Nehmen Sie sich Zeit zum Essen (Mahl-Zeit)!

Am ersten Tag kann neben Obst und Gemüse schon ein kleiner Salat mit einem leichten Dressing, eine Gemüsesuppe oder Pellkartoffeln mit etwas Butter gegessen werden. Am Folgetag dasselbe oder auch Obstsalat mit etwas Müsli und Joghurt, gekochtes Gemüse mit Hirse, Knäckebrot mit Kräuterquark oder Tomaten. Das Trinken nach dem Fasten unbedingt beibehalten! Mindestens zwei Liter klares
Wasser oder Tee pro Tag sowie stark verdünnte Säfte. Bitte nicht zum Essen trinken, sondern besser zwischen den Mahlzeiten. Die Flüssigkeit beeinträchtigt sonst den Verdauungsvorgang.

Wichtig ist auch ausreichend Bewegung. Durch Bewegung werden Durchblutung, Herz-Kreislauf-System, Haut, Lungen und Darm günstig beeinflusst. Und: Schwitzen unterstützt den Fastenprozess!


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